Bericht über den Tag des offenen Hackerspace – Artikel aus der IHC Info II/24

Am 30.03. hat der Computer Club Itzehoe (CCIZ) im Rahmen des weltweit veranstalteten „Tag des offenen Hackerspace“ teilgenommen.

Hacker? Das sind doch diese kriminellen Kaputzenpullover tragenden Nerds? Nein, der Begriff Hacker meint hier, das Beschäftigen mit Hard- und Software, das Verstehen von IT und die Weitergabe von Wissen.

Ursprünglich kommt der Begriff Hacker kommt vom MIT (Massachusetts Institute of Technology). Dort gab es eine Gruppe Modellbahn-Enthusiasten, die alles technisch mögliche aus Modellbahnen heraus zu holen.

Mit Öffnung unseres Labors und der Clubräume um 11 Uhr konnten wir im Verlauf des Tages knapp 10 Besucherinnen und Besucher empfangen.

Neben der Präsentation unseres Labors und der dort zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wie 3D Druck, CNC Fräse, Werkzeugnutzung und Reparatur von Notebooks und PCs kamen die Clubmitglieder über ihre eigenen Projekte schnell ins Gespräch mit den Gästen. Ob Hausautomation, Linux als freie Alternative zu Windows, Netzwerktechnik oder Softwareentwicklung, es waren viele verschiedene und vielfältige Themen dabei, eben so vielfältig wie auch der CCIZ.

Ganz besonders haben uns die zwei jüngsten Neumitgliedschaften gefreut, eine direkt am Veranstaltungstag, eine wenige Tage später als Reaktion.

Der Tag des offenen Hackerspace wird von uns auch zukünftig als fester Veranstaltungspunkt durchgeführt werden. Im nächsten Jahr wird dieser Tag am 29. März veranstaltet.

Wer so lange nicht warten möchte, ist zu unseren Clubtreffen donnerstags ab 19 Uhr herzlich Willkommen.

E-Mail Verschlüsselung – aus der IHC-Info II/23

Dieses Mal gibt es einen Abriss zum Thema E-Mail Verschlüsselung. Ich versuche es so einfach wie möglich darzustellen. Zum ersten muss man aktuell leider immer noch feststellen, dass E-Mail meist nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen werden. Dies bedeutet, dass jeder zwischen Sender und Empfänger, wie z.B. der Provider Einblick in das geschriebene nehmen kann. Das Verfahren selbst ist Anfang der 1990er entwickelt worden von Phil Zimmermann in den USA. Da das Verfahren nicht als Programmcode ins Ausland exportiert werden durfte, kam er auf die Idee den Code einfach in sein Buch zu schreiben, weil diese nicht den Beschränkungen unterlagen. So kam es Mitte der 90er dazu, dass PGP (Pretty Good Privacy), so nennt sich das Verfahren, weltweit genutzt werden konnte. Natürlich muss man erwähnen, dass es damals schwer benutzbar war, was sich zum Glück aus heutiger Sicht geändert hat. Heutzutage gibt es eine OpenSource Implementation, die frei benutzbar ist, sie heißt GPG (Gnu Privacy Guard). Zum Teil ist sie heute sogar schon fest in E-Mail Programmen integriert. „E-Mail Verschlüsselung – aus der IHC-Info II/23“ weiterlesen