SMS TAN läuft aus

Transaktionsnummern (TAN) beim Online Banking

Wer am Online Banking teilnimmt und veraltete Verfahren für die Übermittlung der Transaktionsnummern einsetzt, wird zur Zeit von den Banken zur Umstellung auf ein moderneres Verfahren aufgefordert.

Warum ist das so?

Ein kleiner Blick in die Vergangenheit bringt Klarheit.

Vor rund 10 Jahren hat die Europäische Union die „Zahlungsdiensterichtlinie“ (abgekürzt PSD1) in Kraft gesetzt. Wir als Bürger haben davon erfahren, als aus Kontonummer und Bankleitzahl IBAN und BIC entstanden sind. Die Gebühren der Kreditinstitute wurden vereinheitlicht und gedeckelt und Überweisungen dauern statt drei bis fünf Tage nur noch Einen.

Im September diesen Jahres greift die „überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie“ (PSD2), hier geht es um die Verbesserung der Sicherheit im Zahlungsverkehr sowie die Anpassung an den technologischen Fortschritt. Daher müssen sich die Bankkunden von liebgewonnenen TAN- Verfahren trennen und auf modernere Versionen wechseln.

Welches Verfahren ist das richtige für mich?

Zunächst einmal müssen nur die Bankkunden aktiv werden, die das iTAN (indiziertes Verfahren) oder das mTAN (mobiles Verfahren, auch als SMS TAN bekannt) Verfahren nutzen.

Da die Auswahl des neuen TAN-Verfahrens von mehreren Faktoren abhängig ist, kann die Frage nach dem richtigen Verfahren nur individuell beantwortet werden.

Nicht jede Bank bietet alle neuen TAN-Versionen an. Weiterhin ist zu berücksichtigen, ob beim Online Banking eine Banking Software im Einsatz ist oder ob man sich direkt im Browser mit dem Bank-Server verbindet. Zum Schluss muss man sich noch überlegen, ob man für die Sicherheit der Verbindung zum Bankkonto bereit ist Geld auszugeben oder ob die kostenlos angebotene APP des Geldinstituts ausreicht.

Wie immer stehen wir am Donnerstagabend ab 19 Uhr im Clubhaus des IHC für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns, euch bei der Suche nach dem passenden TAN-Verfahren zu unterstützen.

Windows 7 Unterstützung läuft aus, was ist zu tun?

In nicht mal 9 Monaten stellt Microsoft den Support für Windows 7 endgültig ein. Das bedeutet, dass ab dem 14. Januar kommenden Jahres keine Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht werden und die Nutzung von Windows 7 im Internet nicht mehr befürwortet werden kann. 
Nutzer von Windows 7 müssen also bald auf eine Alternative wechseln. Der Microsoft Nachfolger Windows 10 steht wegen mangelndem Datenschutz, halbjährlichen Zwangsveränderungen durch Funktionsupgrades und einem verändertem Nutzerinterface fortwährend im der Kritik. 
Der Computer Club Itzehoe empfiehlt daher den Umstieg auf Linux, in diesem Fall auf Linux Mint. 
Das System ist kostenfrei, aufgrund geringem Ressourcenbedarfs auch für ältere Computer geeignet und fördert damit die Nachhaltigkeit. Eine an Windows 7 angelehnte Benutzeroberfläche stellt auch für den wenig versierten Nutzer keine Hindernisse dar. 
Für die meisten Aufgaben gibt es Programme, die auch unter Windows zur Verfügung stehen. Eine Umgewöhnung ist daher nur wenig nötig.

Der Computer Club Itzehoe bietet während seiner Treffen donnerstags ab 19:00 Uhr in den Räumen des Itzehoer Hockey Clubs Nutzern von Windows an, den Umstieg auf Linux Mint gemeinsam zu gehen. 

Itzehoe, 21.04.2019